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Die topaktuelle Wohnlagenkarte Salzburg-Stadt

Das aktuelle Immobilien-Preisniveau in allen Stadtteilen

Betongold. Diesen Spitznamen tragen Immobilien seit Jahren bei vielen Investoren. Zurecht, wie das Jahr 2021 zeigte, ging es doch mit den Preisen bei über 1.500* gehandelten Wohnimmobilien weiter steil nach oben.

Gut 900 gebrauchte Eigentumswohnungen fanden im letzten Jahr den Weg ins Grundbuch. Dabei lag der Durchschnittspreis mit 5.542 Euro/m² um 14,3 % höher als im Vorjahr. Unter 4.000 Euro / m² wird das Angebot dünn, egal in welchem Stadtteil. Attraktive Wohnungen kosten auch am Gebrauchtmarkt bereits über 6.000 Euro/m², hochwertige Objekte überspringen in der Altstadt, in Gneis oder in der Neustadt bereits die Marke von 9.000 Euro/m².

Preislich bergauf ging es bei hoher Nachfrage mit rund 400 Transaktionen auch im Neubau. Neue Objekte wurden deutlich teurer angeboten als vor Beginn der Pandemie. Einige, bereits am Markt verfügbare Objekte verteuerten sich während der Verkaufsphase. Insgesamt bedeutet das einen Preisanstieg von 19,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich werden bereits über 8.000 Euro/m² fällig. Die Preisspanne ist je nach Stadtteil und Qualität groß. Sie beginnt bei knapp 5.500 Euro/m² und reicht bis über 12.000 Euro/m² in Gneis und Aigen. Luxuspenthäuser mit Preisen um die 20.000 Euro/m² fanden keine Berücksichtigung im Marktbericht.

Wenig Bewegung gab es beim Bauland. Gut 20 Baugründe (inkl. Abbruchobjekte) kamen 2021 im Grundbuch neu dazu. Im Schnitt sind bereits knapp 1.500 Euro/m² fällig. Für Premiumlagen müssen Käufer mit über 2.000 Euro/m² rechnen. Gebrauchte Häuser sind ähnlich stark gefragt. Bei sanierungsbedürftigen Objekten dient der Grundstückspreis als wertvolle Orientierung, gebrauchte Einfamilienhäuser in gutem Zustand sind unter 1,5 Millionen Euro kaum zu bekommen. Insgesamt fanden knapp 130 Häuser neue Besitzer.

Unsere Einschätzung für heuer: Immobilien sind krisensicher, erfreuen sich aber auch in wirtschaftlich starken Zeiten großer Beliebtheit. Die Turbulenzen an den Aktienmärkten und das noch immer niedrige Zinsniveau sprechen für einen weiter florierenden Immobilienmarkt 2022. Dennoch bemerken wir ein Ende der massiven Preisanstiege. Wir rechnen mit Steigerungen über der Inflationsrate in allen Immobilienkategorien, zweistellige Prozentzuwächse sehen wir jedoch nur in Ausnahmefällen.

Das Preisgefüge in den Stadtteilen ist auf der Wohnlagenkarte links dargestellt. Für die Stadtberge haben wir aufgrund der geringen Anzahl an Transaktionen und der Besonderheit der Objekte keine Bewertung vorgenommen, da sich statistisch keine verlässlichen Aussagen treffen lassen. Detailinformationen zu Ihrem Stadtteil finden Sie ab Seite 16.

* Die Anzahl der Verkäufe ergibt sich aus den Verbücherungen im Jahr 2021 (Datenstand 01/2022). Verglichen wird mit den Verbücherungen von 2020. Da im Schnitt vier bis fünf Monate vergehen, bis ein Kaufvertrag verbüchert wird, können genaue Angaben zu den tatsächlich im Zeitraum 2021 verkauften Immobilien erst im Sommer 2022 gemacht werden.

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