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Immobilienpreise 2024 für die Region Salzburg Nord

Das kosten Wohnungen, Häuser und Grundstücke in Anthering, Bergheim, Bürmoos, Lamprechtshausen, Nußdorf und Oberndorf

Die nördlichen Gemeinden an der Grenze zu Oberösterreich und Bayern bewahren in den Salzach-Auen eines der artenreichsten Ökosysteme des Landes. Die zweitkleinste Region des Flachgaus zieht viele mittelständische Unternehmen an, die mit ihrem Arbeitsangebot nachhaltigen
Wohlstand garantieren.

Die Region im Norden Salzburgs ist geprägt durch ihren ländlichen Charakter mit vielerorts beeindruckenden Ausblicken in die Berge und ins benachbarte Bayern. Die Bewohner schätzen
die sehr gute lokale Infrastruktur. Vielfältige Bildungseinrichtungen und eine hervorragende S-Bahn-Anbindung entlang der wichtigsten Orte, die kurze Wegzeiten zur Arbeit ermöglicht,
sorgen für ein dynamisches Bevölkerungswachstum. Viele wohnen im Norden, pendeln aber zum Arbeiten in die nahe gelegene Landeshauptstadt. Einfamilienhäuser dominieren das Landschaftsbild, doch Wohnungen gewinnen zunehmend an Beliebtheit, speziell in den größeren Orten wie Oberndorf oder Bergheim. Im Norden Salzburgs gibt es nach wie vor sehr
große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden.

Nahe der Landeshauptstadt erreichen Immobilien fast Stadtpreise, während Richtung Oberösterreich das Preisniveau deutlich niedriger ist. Besonders gefragt sind Objekte mit guter
Anbindung an Hauptverkehrswege und S-Bahn, die teurer sind als Immobilien in abgelegenen Gebieten. Wohneigentum ist im Umland jedenfalls beliebter als Wohnen in Miete. Wer es sich
leisten kann, kauft. Der Wunsch nach Wohnraum mit mindestens drei Zimmern ist groß, um genügend Platz zu haben, sich aber dennoch nicht bis ans Lebensende verschulden zu müssen. Die Preise für gebrauchte 80 m² Wohnungen beginnen bereits bei rund 210.000 Euro, für sehr gute hochwertige Objekte sind im Durchschnitt bis zu 450.000 Euro zu bezahlen. Nußdorf, Lamprechtshausen und Bürmoos bieten günstigere Optionen, allerdings auf einem kleineren und weniger vielfältigen Wohnungsmarkt mit einer entsprechend geringeren Auswahl. Bergheim und Anthering markieren mit einer Spanne von etwa 300.000 bis 600.000 Euro für großzügige 3-Zimmer-Wohnungen preislich die Obergrenze. Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen ist jedenfalls in den letzten beiden Jahren um rund 15 % zurückgegangen. Auch bei Reihenhäusern sind die Preise für mittelmäßige Lagen im letzten Jahr gesunken, von durchschnittlich 400.000 Euro auf unter 350.000 Euro. Das Angebot ist zwar überschaubar, dennoch erfreut sich diese Wohnkategorie großer Beliebtheit. Attraktive Objekte, die am Markt auftauchen, sind schnell vergriffen.

Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei Einfamilienhäusern und Bauland, deren Preise im Durchschnitt spürbar nachgegeben haben. Häuser, die ohne größere Renovierungs- oder Umbauarbeiten bezogen werden können, starten in den meisten Gemeinden mittlerweile bei etwa 500.000 Euro. Lediglich Anthering und Bergheim liegen preislich darüber.
Auch Baugründe sind günstiger geworden. Für ein 600 m² großes Grundstück sind aktuell zwischen 210.000 und 380.000 Euro zu bezahlen, abhängig von der Gemeinde und den jeweiligen
Bebauungsmöglichkeiten. In der Nähe der Stadt bleibt Bauland trotzdem teuer, obwohl auch hier die Preise nachgegeben haben. Wohnungssuchende im Norden können sich jedenfalls
freuen. Immobilien sind in dieser Region günstiger geworden, unabhängig von der Wohnkategorie.

 

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